ADRA Deutschland ist eine christliche und weltweit tätige Hilfsorganisation, die in Entwicklungszusammenarbeit, Nothilfe und Bildungsarbeit aktiv ist. Durch ihre Trägerschaft bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten stehen Ziele und Prinzipien von ADRA der Ilsetraut-Stiftung sehr nahe.
Das Lydia Project ist eine Initiative von baptistischen Frauen, die im Gebiet Zomba HIV-Aufklärung betreiben und lokale Frauengruppen fördern. Unterstützt werden sie u.a. von er Europäischen Baptistischen Mission. Verantwortliche Kontaktperson ist die Theologin Dr. Rachel NyaGondwe Fiedler.
Seit einigen Jahren werden Mittel der Ilsetraut-Stiftung im Sinne des effektiven Altruismus (EA) erwendet. Besonders hilfreich ist dabei die Gemeinnützige GmbH für effektives Spenden.
Christen vertreten seit jeher das Ideal der Selbstlosigkeit; wenn sie sich auch vom Ideal der Effektivität leiten lassen, gewinnt ihr Agieren oft erheblich an Wirkung. Inzwischen gibt es auch eine christliche EA-Version.
2018 hat ein deutsches Ärzte-Ehepaar eine Woche ehrenamtlich in zwei moldawischen Gefängnissen medizinische Hilfe geleistet. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Organisation ADRA Moldawien. Die Ilsetraut-Stiftung hat für die Unterstützung der damit verbundenen Ausgaben zweckgebundene Spenden eingesetzt.
Zwischen 2019 und 2023 konnten besonders begabte Studentinnen und Studenten an der Theologischen Hochschule Friedensau einen Master of Theological Studies belegen, auch wenn sie über sehr geringe eigene Mittel verfügten. Ein Stipendium, zu dem die Ilsetraut-Stiftung erheblich beiträgt, ermöglichte dieses Projekt, genannt: "Arthur Daniells Scholarship" & "Joseph Bates Scholarship"
Der FAG e.V. ist über einige Jahre eng mit der Ilsetraut-Stiftung in Verbindung gestanden - durch das "House of Hope" und andere Förderungen, v.a. von Gemeindegründungen in Tansania.
In Möckern-Pabsdorf, 2 km von der Theologischen Hochschule Friedensau entfernt, wohnten von 2011 bis 2016 eine größere Anzahl Studentinnen und Studenten günstig in einem älteren Haus, das damals von einem Spender dem gemeinnützigen Verein Buildungswerk e.V. vermacht wurde. Nach Übergang auf den FAG e.V. im Jahre 2016 unterstützte die Stiftung zwischen 2019 und 2021 den letzteren Verein wiederholt bei dringend nötigen Reparaturen, sodass das Haus weiter von bedürftigen Studenten genutzt werden konnte.
2022 endete das Projekt; das Haus wurde der Stiftung übertragen und verkauft. Aus diesem Verkauf ist der Karl-Müller-Fonds hervorgegangen.